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Bildschirmarbeitsplatzbrille

Beschäftigte, die an einem Bildschirmarbeitsplatz tätig sind, sollten über eine ausreichende Sehfähigkeit verfügen. Dies dient der beschwerdefreien Arbeit am Bildschirmarbeitsplatz und der Erhaltung der Arbeitsleistung. 

Vorsorgeuntersuchungen für den Bildschirmarbeitsplatz in Anlehnung an den berufsgenossenschaftlichen Grundsatz G37 sind daher nach der AMR 2.1 (Arbeitsmedizinische Regel), je nach Alter des Beschäftigten alle 3 bzw. 5 Jahre anzubieten, durch den Arbeitgeber anzubieten. Auch auf Wunsch des Arbeitnehmers ist eine entsprechende Untersuchung  für die Tätigkeit an Bildschirmgeräten durchzuführen.

Ergibt die arbeitsmedizinische Vorsorge, dass normale Sehhilfen für die Tätigkeit an dem Bildschirmgerät nicht geeignet sind, ist eine speziell angepasste Bildschirmarbeitsplatzbrille erforderlich. Die Kosten hierfür übernimmt der Arbeitgeber. Allerdings nur für Standardbrillen. Daher sollte der Betrieb in einer betrieblichen Festlegung oder einer entsprechenden Betriebsvereinbarung die Vorgehensweise für die Kostenübernahme festlegen. Bewährt hat sich ein fester Zuschuß in der Höhe, einer auf dem Markt erhältlichen Einstärkenglasbrille. Als Orientierung sind hier etwa 50 EURO anzuführen.
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