Umgang mit multiresistenten Erregern im Krankentransport (MRSA/VRE). Es wird auf die Publikation des Landesinstituts für Gesundheit und Arbeit des Landes Nordrhein Westfalen verwiesen (siehe Downloadbereich). Empfehlungen: Vor jedem Transport wird der Patient nach einer MRSA Infektion befragt. Bei MRSA Verdacht ist die persönliche Schutzausrüstung sowie das Vorgehen für den Transport entsprechend der Ausführungen des Landesinstituts für Gesundheit und Arbeit des Landes Nordrhein Westfalen zu verfahren. Kontakt: Ein Kontakt mit MRSA positiven Personen kommt in Deutschland jeden Tag im Krankenhaus, beim Krankentransport und natürlich auch auf der Straße und in öffentlichen Transportmitteln vor. Von 100 Personen sind bis zu 4 MRSA-Träger. Eine Übertragung von MRSA ist in der regel als selten einzustufen. Die üblichen Standardhygienemaßnahmen (Händedesinfektion) sind ausreichend um MRSA an der Übertragung zu hindern. Intensiver Kontakt ist natürlich zu unterlassen. Das Besiedlungsrisiko steigt beim Vorliegen chronischer Schädigungen der Hautoberfläche (Ekzeme, Geschwüre, schlecht heilende Wunden). Tenazität: MRSA kann abhängig von den atmosphärischen
Bedingungen einige Tage bis 7 Monate auf unbelebten Oberflächen überdauern
(mittlere Tenazität). Man geht davon aus, dass direkte Sonnen/UV-Einstrahlung die Tenazität verringert. Screenung: Eine generelle Empfehlung zum Screening von Mitarbeitern gibt es nicht. Hier ist eine Übereinkunft zwischen Arbeitnehmer, Arbeitgeber und dem Betriebsarzterforderlich, die auf die Tätigkeit (Rettungsdienst, Praxis, Krankenhaus) abzustimmen ist. Es wird folgendes Vorgehen empfohlen: Von einem MRSA Kontakt ist nicht auszugehen, wenn:
Soltte ein ungeschutzter Kontakt mit Körperflüssigkeiten des MRSA infizierten Patienten erfolgt sein, wird folgendes Vorgehen empfohlen:
Ist ein Mitarbeiter MRSA positiv, so ist er unmittelbar zu behandeln!
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